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<title>Siegfried Einstein</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Siegfried Einstein</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Siegfried Josef Einstein</b> (* <a href="30._November" title="30. November">30. November</a> <a href="1919" title="1919">1919</a> in <a href="Laupheim" title="Laupheim">Laupheim</a>; † <a href="25._April" title="25. April">25. April</a> <a href="1983" title="1983">1983</a> in <a href="Mannheim" title="Mannheim">Mannheim</a>) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> <a href="Dichter" title="Dichter">Dichter</a>, <a href="Lyriker" class="mw-redirect" title="Lyriker">Lyriker</a>, <a href="Schriftsteller" title="Schriftsteller">Schriftsteller</a> und <a href="Essay" title="Essay">Essayist</a>. Außerdem war er als Redner, Dokumentator und <a href="Journalist" title="Journalist">Journalist</a> tätig.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Siegfried Einstein wurde im November 1919 in eine seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im <a href="Oberschwaben" title="Oberschwaben">oberschwäbischen</a> Laupheim ansässige <a href="J%C3%BCdische_Gemeinde_Laupheim" title="Jüdische Gemeinde Laupheim">jüdische</a> Familie geboren. Sein Vater Max Einstein (1878–1944) war zusammen mit seinem Bruder Ludwig (1881–1945) Besitzer des größten Warenhauses am Ort (<a href="Kaufhaus_Einstein" title="Kaufhaus Einstein">Kaufhaus Einstein</a>). Seine Mutter Fanny Einstein (geborene Marx, 1892–1964) war eine Bankierstochter aus <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a>. Siegfried hatte eine ältere Schwester, Klara (<i>Clärle</i>) (1913–1933), und einen jüngeren Bruder, Rudolf (1921–2002).<sup id="cite_ref-:1_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits als Kind schrieb Siegfried Verse und Gedichte und wurde darin von seiner Familie bestärkt.<sup id="cite_ref-:0_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 1. April 1933 wurde von den <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a> ein deutschlandweiter Boykott aller jüdischen Geschäfte, Warenhäuser, Banken, Arzt-, Rechtsanwalts- und Notarspraxen (<a href="Judenboykott" title="Judenboykott">Judenboykott</a>) durchgeführt. Auch das Warenhaus Einstein war eines der jüdischen Geschäfte in Laupheim, die von dieser Maßnahme betroffen waren und vor denen die örtliche <a href="Sturmabteilung" title="Sturmabteilung">SA</a> aufzog.
</p><p>Während eines Wanderurlaubs in den Bergen im August 1933 wurde Einsteins sechs Jahre ältere Schwester Clärle vor seinen Augen vom Blitz erschlagen. Für den Rest seines Lebens bewahrte Einstein die eiserne Spitze ihres Bergstocks als Andenken auf.
</p><p>Nachdem er 1934 bei <a href="Antisemitismus_(bis_1945)" class="mw-redirect" title="Antisemitismus (bis 1945)">antisemitischen</a> Ausschreitungen über den Schulhof gejagt und mit Steinen beworfen worden war, wurde Einstein noch im selben Jahr auf das <a href="Institut_auf_dem_Rosenberg" title="Institut auf dem Rosenberg">Internat auf dem Rosenberg</a> in <a href="St._Gallen" title="St. Gallen">St. Gallen</a> geschickt. Zwei Jahre später brachte sein Vater auch seinen Bruder in die <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>, da für jüdische Schüler die weitere Schulausbildung in der Laupheimer <a href="Lateinschule" title="Lateinschule">Lateinschule</a> nicht mehr möglich war.<sup id="cite_ref-:1_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Während der <a href="Novemberpogrome_1938" title="Novemberpogrome 1938">Novemberpogrome 1938</a> wurde Einsteins Vater verhaftet und in das <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a> <a href="KZ_Dachau" title="KZ Dachau">Dachau</a> eingeliefert. Nach seiner Verhaftung wurde das Warenhaus D.M. Einstein in Laupheim im Zuge der <a href="Verordnung_zur_Ausschaltung_der_Juden_aus_dem_deutschen_Wirtschaftsleben" title="Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben">Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben</a> vom 12.&nbsp;November 1938 <a href="Arisierung" title="Arisierung">zwangsarisiert</a>. Einsteins Vater wurde schließlich als geistig und körperlich gebrochener Mann aus dem Konzentrationslager entlassen. 1940 gelang es Einsteins Eltern, völlig mittellos in die Schweiz zu emigrieren. Sie lebten bis zu ihrem Lebensende in <a href="St._Gallen" title="St. Gallen">St. Gallen</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als emigrierte Juden verloren alle Angehörigen der Familie Einstein nach der 1941 beschlossenen <a href="11._Verordnung_zum_Reichsb%C3%BCrgergesetz" class="mw-redirect" title="11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz">11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz</a> die <a href="Deutsche_Staatsangeh%C3%B6rigkeit" title="Deutsche Staatsangehörigkeit">deutsche Staatsangehörigkeit</a>. Zwischen 1941 und 1945 wurde Siegfried Einstein als <a href="Staatenlose" class="mw-redirect" title="Staatenlose">staatenloser</a> Ausländer von der Schweizer Regierung in <a href="Arbeitslager" title="Arbeitslager">Arbeitslagern</a> interniert und beim Straßenbau und der <a href="Urbarmachung" title="Urbarmachung">Urbarmachung</a> von Sumpfgebieten eingesetzt. Während dieser Zeit nahm er Verbindung mit der <a href="Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus#Widerstandsgruppen_in_Deutschland" title="Widerstand gegen den Nationalsozialismus">deutschen Widerstandsbewegung</a> auf und lernte die deutsche <a href="Exilliteratur" title="Exilliteratur">Exilliteratur</a> kennen. Nach seiner Freilassung 1945 erschienen seine ersten Werke.
</p><p>Sein einziger Sohn Daniel wurde 1947 außerehelich geboren. Ihm widmete er eines seiner bekanntesten Gedichte <i>Schlaflied für Daniel</i>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Deutschland besuchte Einstein seit seiner Flucht erst wieder ab 1949 und bekam in Laupheim einen deutschen Pass, so dass er nicht mehr staatenlos war. Im Zuge dieses Deutschlandbesuchs begegnete er 1949 auch dem Schriftsteller <a href="Erich_K%C3%A4stner" title="Erich Kästner">Erich Kästner</a>.
</p><p>Von 1950 bis 1952 war er Leiter des Pflug Verlags in <a href="Thal_SG" title="Thal SG">Thal</a> in der Nähe von St. Gallen.
</p><p>1953 kehrte Einstein nach Deutschland zurück und folgte damit einer Einladung von den Mannheimer Autoren Egbert Hoehl, <a href="Arno_Reinfrank" title="Arno Reinfrank">Arno Reinfrank</a>, Herbert Ernst Schulz. Da im zerbombten Mannheim der Wohnraum knapp war, ließ er sich in der <a href="Hessen" title="Hessen">hessischen</a> Stadt <a href="Lampertheim" title="Lampertheim">Lampertheim</a> nieder.<sup id="cite_ref-:2_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-:2-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mehrere Jahre lang kam es in Lampertheim zu fortwährender antisemitischer Hetze gegen ihn, mit nächtlichen Klingelstreichen und Zusammenrottungen vor seinem Haus, begleitet von Rufen „Jud, komm runter“ oder „stinkiger Jud'“. 1959 zog Einstein nach <a href="Mannheim" title="Mannheim">Mannheim</a> zu seiner Lebensgefährtin Ilona „Ilonka“ Sand, die er 1967 heiratete. Aus dieser Ehe ging 1971 eine Tochter namens Claire-Caroline hervor. Die Ehe wurde 1975 geschieden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1956 wurde ihm von der <a href="Deutsche_Thomas_Mann-Gesellschaft" title="Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft">Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft</a> der <i>Thomas Mann-Förderpreis</i> verliehen. Im selben Jahr hielt er die Gedenkrede zu <a href="Heinrich_Heine" title="Heinrich Heine">Heinrich Heines</a> 100. Todestag auf dem <a href="Friedhof_Montmartre" class="mw-redirect" title="Friedhof Montmartre">Friedhof Montmartre</a> in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a>. Die Gedenkrede wurde anschließend in <a href="Les_Lettres_Francaises" class="mw-redirect" title="Les Lettres Francaises">Les Lettres Francaises</a> veröffentlicht.
</p><p>Zwischen 1957 und 1967 war er Mitarbeiter verschiedener <a href="Sozialismus" title="Sozialismus">sozialistischer</a> und <a href="Satire" title="Satire">satirischer</a> Zeitungen und Zeitschriften, unter anderen <a href="Die_Andere_Zeitung" title="Die Andere Zeitung">der Anderen Zeitung</a>, des <a href="Deutscher_Michel_(Zeitung)" title="Deutscher Michel (Zeitung)">Deutschen Michels</a> und des <a href="Simplicissimus" title="Simplicissimus">Simplicissimus</a>. Außerdem verfasste er regelmäßig Beiträge für verschiedene Radiosender.
</p>

<p>Unter dem Eindruck des <a href="Eichmann-Prozess" title="Eichmann-Prozess">Eichmann-Prozesses</a> 1961 in <a href="Jerusalem" title="Jerusalem">Jerusalem</a> veröffentlichte er die Dokumentation <i>Eichmann. Chefbuchhalter des Todes</i>, die sich mit den Schuldigen des Nationalsozialismus, deren Rolle im Nachkriegsdeutschland und erneuten antisemitischen Tendenzen in der bundesdeutschen Gesellschaft beschäftigte.
</p><p>1962 reiste er nach <a href="Moskau" title="Moskau">Moskau</a> und traf in der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> mit <a href="Ilja_Grigorjewitsch_Ehrenburg" title="Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg">Ilja Ehrenburg</a>, <a href="Konstantin_Fedin" class="mw-redirect" title="Konstantin Fedin">Konstantin Fedin</a>, <a href="Jean-Paul_Sartre" title="Jean-Paul Sartre">Jean-Paul Sartre</a>, <a href="Pablo_Neruda" title="Pablo Neruda">Pablo Neruda</a>, <a href="Jewgenija_Semjonowna_Ginsburg" title="Jewgenija Semjonowna Ginsburg">Jewgenija Ginsburg</a> und <a href="Lew_Sinowjewitsch_Kopelew" title="Lew Sinowjewitsch Kopelew">Lew Kopelew</a> zusammen.<sup id="cite_ref-:0_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Eindrücke dieser Reise verarbeitete er in <i>Unvergessliche Tage in Leningrad – Taschkent und Samarkand.</i> Ab 1954 arbeitete er als Dozent für Literatur an der <a href="Volkshochschule" title="Volkshochschule">Abendakademie</a> in Mannheim. Außerdem gab er Lesungen im In- und Ausland.<sup id="cite_ref-:2_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-:2-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Gedichte wurden in mehreren <a href="Anthologie" title="Anthologie">Anthologien</a> veröffentlicht.
</p><p>1975 erlitt Einstein einen ersten <a href="Herzinfarkt" title="Herzinfarkt">Herzinfarkt</a>. Dies veränderte auch seine <a href="Lyrik" title="Lyrik">Lyrik</a>, und die Todesangst kam zu den dort angesprochenen Themen hinzu.<sup id="cite_ref-:0_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach seinem zweiten Herzinfarkt 1978 wurde er erwerbsunfähig, blieb aber weiterhin literarisch aktiv.<sup id="cite_ref-:2_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-:2-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Siegfried Einstein starb am 25. April 1983 im Alter von 63 Jahren in Mannheim an seinem dritten Herzinfarkt und wurde auf dem <a href="J%C3%BCdischer_Friedhof_(Laupheim)" title="Jüdischer Friedhof (Laupheim)">jüdischen Friedhof in Laupheim</a> im Grab seiner Schwester Clärle beerdigt.<sup id="cite_ref-:1_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-:1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auszeichnungen_und_Ehrungen">Auszeichnungen und Ehrungen</h2></div>
<ul><li>1954: Bertelsmann-Stipendium</li>
<li>1956: Thomas Mann-Förderpreis</li>
<li>1964: Tucholsky-Preis der Stadt <a href="Kiel" title="Kiel">Kiel</a></li></ul>
<p>Seit Januar 2020 gibt es in Mannheim am Haus in der Richard-Wagner-Straße 79, in welchem er von 1959 bis 1983 gelebt hat, eine <a href="Gedenktafel" title="Gedenktafel">Gedenktafel</a> für ihn.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ebenfalls im Januar 2020 wurde in seinem Geburtsort Laupheim am Gebäude Kapellenstraße 6 eine Gedenktafel für das ehemalige Kaufhaus Einstein und für ihn angebracht.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Das <a href="Museum_zur_Geschichte_von_Christen_und_Juden" title="Museum zur Geschichte von Christen und Juden">Museum zur Geschichte von Christen und Juden</a> in Laupheim zeigte im selben Jahr die Sonderausstellung <i>Siegfried Einstein: ‚Fremdling blieb ich’</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<dl><dt>zu Lebzeiten erschienen</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li><i>Melodien in Dur und Moll.</i> Zürich 1946 – Gedichte.</li>
<li><i>Die Frau eines Andern oder Der Mann unter dem Bett.</i> 1947 – Übersetzung von <a href="Fjodor_Michailowitsch_Dostojewski" title="Fjodor Michailowitsch Dostojewski">Fjodor Dostojewskis</a> <i>Cuzaja zena i muz pod krovat'ju</i>.</li>
<li><i>Sirda.</i> Novelle. Zürich 1948.</li>
<li><i>Das Schilfbuch.</i> Thal SG 1949.</li>
<li><i>Thomas und Angelina.</i> Erzählung. Thal SG 1949.</li>
<li><i>Das Wolkenschiff.</i> Gedichte. Zürich 1950.</li>
<li><i>Legenden.</i> Thal SG 1951.</li>
<li><i>Lyrik und Prosa junger Mannheimer Autoren</i> (zusammen mit Egbert Hoehl, <a href="Arno_Reinfrank" title="Arno Reinfrank">Arno Reinfrank</a>, Herbert Ernst Schulz), Mannheim (Privatdruck der Stadt), 1956.</li>
<li><i>Eichmann: Chefbuchhalter des Todes.</i> Dokumentation. Frankfurt am Main 1961.</li>
<li><i>Die Geschichte vom Goldfisch.</i> Rütten &amp; Loening, Hamburg 1961 (Übersetzung aus dem Französischen von Roger Mauges <i>Histoire d'un poisson rouge.</i> Éditions Gautier-Languereau, Paris 1961)</li></ul>
<dl><dt>posthum veröffentlicht</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li><i>Meine Liebe ist erblindet. Gedichte</i>. Mit 15 Zeichnungen von <a href="Ilana_Shenhav" title="Ilana Shenhav">Ilana Shenhav</a>. Aus dem Nachlaß hrsg. v. Ilonka Einstein, Gisela Kerntke, Ute Schmitt-Gallasch u. Eberhard Thieme. Quadrate Buchhandlung, Mannheim 1984.</li>
<li><i>Wer wird in diesem Jahr den Schofar blasen? Essays, Gedichte, Aufsätze und Reden</i>. Hrsg.: <a href="Gideon_Sch%C3%BCler" title="Gideon Schüler">Gideon Schüler</a>, Ed. Literarischer Salon im Focus-Verlag, Giessen 1987, ISBN 978-3-88349-353-4.</li>
<li><i>Zeit der vielen Einsamkeiten: Werke von Siegfried Einstein</i>. Hrsg.: Esther Graf, Nelly Z. Graf, Wunderhorn, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-88423-615-4.</li>
<li><i>Unvergessliche Tage in Leningrad – Taschkent und Samarkand</i>. Hrsg.: Michael Ilg, David Pfeffer, Rediroma-Verlag, Remscheid 2024, ISBN 978-3-98885-467-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Werner_R%C3%B6der" title="Werner Röder">Werner Röder</a>, <a href="Herbert_A._Strauss" title="Herbert A. Strauss">Herbert A. Strauss</a> (Hrsg.): <i>International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945.</i> Band 2,1, Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 249.</li>
<li>Siegfried Gerth: <i>Siegfried Einstein. Zum Gedenken an einen Unbehausten.</i> In: <i>Mannheimer Hefte</i>, Mannheim 1983, S. 58–59.</li>
<li>Udo Bayer: <i>Auswanderung und Emigration. Drei Laupheimer.</i> In: <i>Schwabenspiegel.</i> Band 2.2 (Aufsätze). OEW, Ulm 2006, ISBN 3-937184-05-8, S. 889–899.</li>
<li>August Ludwig Degener: <cite style="font-style:italic">Wer ist wer?</cite> Schmidt-Römhild, 2007 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?newbks=1&amp;newbks_redir=0&amp;hl=de&amp;id=SUkiAQAAIAAJ&amp;dq=claire-caroline+einstein&amp;focus=searchwithinvolume&amp;q=%22Einstein%2C+Siegfried%22">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Siegfried+Einstein&amp;rft.au=August+Ludwig+Degener&amp;rft.btitle=Wer+ist+wer%3F&amp;rft.date=2007&amp;rft.genre=book&amp;rft.pub=Schmidt-R%C3%B6mhild" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Heidrun Kämper: <cite style="font-style:italic">Siegfried Einstein – Dichter, Emigrant, Zeitkritiker</cite>. In: Hermann Jung (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Spurensicherung. Der Komponist Ernst Toch (1887–1964) – Mannheimer Emigrantenschicksale</cite>. Peter Lang, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-57400-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>177–198</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/4960/file/K%c3%a4mper-Siegfried_Einstein-2007.pdf">online</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Siegfried+Einstein&amp;rft.atitle=Siegfried+Einstein+-+Dichter%2C+Emigrant%2C+Zeitkritiker&amp;rft.au=Heidrun+K%C3%A4mper&amp;rft.btitle=Spurensicherung.+Der+Komponist+Ernst+Toch+%281887-1964%29+-+Mannheimer+Emigrantenschicksale&amp;rft.date=2007&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783631574003&amp;rft.pages=177-198&amp;rft.place=Frankfurt+am+Main&amp;rft.pub=Peter+Lang" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Rolf Emmerich: <i>Siegfried Einstein (1919–1983): Lyriker und Essayist.</i> In: <i>Heimat revisited. Begegnungen mit dem Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden nach 20 Jahren.</i> <a href="Museum_zur_Geschichte_von_Christen_und_Juden" title="Museum zur Geschichte von Christen und Juden">Museum zur Geschichte von Christen und Juden</a>, Laupheim 2018, ISBN 978-3-00-059574-5, S. 62–65.</li>
<li>Beate Kaiser, Barbara Kiesinger-Jehle, Susanne Harnisch: <cite style="font-style:italic">Der Stein, der mein Leben rettete: Siegfried Einstein - Kindheit in Laupheim 1919-1934</cite>. Klemm + Oelschläger, Ulm 2019, ISBN 978-3-86281-145-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Siegfried+Einstein&amp;rft.au=Beate+Kaiser%2C+Barbara+Kiesinger-Jehle%2C+Susanne+Harnisch&amp;rft.btitle=Der+Stein%2C+der+mein+Leben+rettete%3A+Siegfried+Einstein+-+Kindheit+in+Laupheim+1919-1934&amp;rft.date=2019&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783862811458&amp;rft.place=Ulm&amp;rft.pub=Klemm+%2B+Oelschl%C3%A4ger" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Anton Thuswaldner: <cite style="font-style:italic">Ich wohne wohl unter dem fremdesten Dach</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Die_Furche_(Wochenzeitung)" title="Die Furche (Wochenzeitung)">Die Furche</a></cite>. 28.&nbsp;November 2019 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.furche.at/kritik/literatur/wiedergelesen/ich-wohne-wohl-unter-dem-fremdesten-dach-1752398">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Siegfried+Einstein&amp;rft.atitle=Ich+wohne+wohl+unter+dem+fremdesten+Dach&amp;rft.au=Anton+Thuswaldner&amp;rft.btitle=Die+Furche&amp;rft.date=2019-11-28&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=116425881">Literatur von und über Siegfried Einstein</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Nachlass Siegfried Einstein im Marchivum Mannheim, Link: NL Einstein, Siegfried (Bestand) – Deutsche Digitale Bibliothek (deutsche-digitale-bibliothek.de)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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